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24. November 2017


 

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Rede zur Gründungsveranstaltung des Freundeskreises Evangelisches Stift

 

Sehr geehrter Herr Weihbischof Dr. Uhl,
sehr geehrter Herr Dekan Engelhardt
sehr geehrter Herr von Schöning,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Groß
sehr geehrte Frau Pfarrerin Oehler,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde des Evangelischen Stifts in Freiburg,

 

im Namen des Freundeskreises „Evangelisches Stift Freiburg“ begrüße ich Sie ganz herzlich zu unserer heutigen Gründungsveranstaltung.

Ich freue mich, dass Sie alle unserer Einladung in die Kapelle hier im Stiftspark gefolgt sind.

Im letzten Jahr haben wir die Schritte unternommen, die zur Gründung des Vereins nötig waren. Deshalb können wir heute feierlich die offizielle Gründung gemeinsam begehen.

Die Gründung des Freundeskreises ging vom Vorstand des Evangelischen Stifts Hartmut von Schöning aus. Seine Zielsetzung war es zum einen, die Pfarrstelle von Frau Oehler zu sichern und zum anderen, die Arbeit der Altenhilfe im Evangelischen Stift zu unterstützen.

Für die Aufbauarbeit des Vereins möchte ich mich für die Tatkraft beim Vorstand bedanken.

Ich möchte Ihnen den Vorstand des Freundeskreises kurz vorstellen:

Meine Stellvertreterin ist Claudia Speck, Schatzmeisterin ist Gabriele Daniel-Schnitzler, Schriftführerin ist Lisa Klump, die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Professor Meinert Breckwoldt, Professor Wolfgang Heiß, Annette Theobald und Beatrice Machon.

In diesem Jahr haben wir am Mittwoch, den 12. Oktober ein Benefizkonzert mit dem Schülerjazzorchester im Jazzhaus geplant. Dies ist nach der heutigen offiziellen Gründung unsere erste Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Stifts.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Mitglied in unserem neuen Freundeskreis werden würden und uns mit 25 Euro pro Jahr bei unserer Förderarbeit unterstützen.

Damit leisten Sie einen Beitrag für Würde beim Leben und Wohnen im Alter und für eine Seelsorge, die von Frau Oehler in hervorragender Weise direkt vor Ort geleistet werden kann.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

mittlerweile wird es breit in unserer Gesellschaft diskutiert, dass der demografische Wandel in vollem Gange ist.

Wir müssen diesen Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft nicht als Schicksal begreifen, dass über uns gekommen ist und dem wir machtlos ausgeliefert sind: sondern wir müssen diesen Wandel als Chance begreifen unsere Gesellschaft zu verändern und damit gleichzeitig zu erhalten, was allen Menschen wichtig ist: Familie, Freunde und Möglichkeiten der Selbstentfaltung.

Wenn wir den demografischen Wandel gemeinsam gestalten, können wir entscheiden wie wir in Zukunft leben und zusammen leben wollen. Nur so ist ein würdevolles und erfülltes Leben in allen Lebensabschnitten möglich.

Das Evangelische Stift leistet hier hervorragende Arbeit. Als Beispiel möchte die neu eingerichtete Stelle einer Tagesmutter zur Kinderbetreuung im Stift nennen. Damit sind die Kinder, deren Eltern zusammen mit der Betreuung und die Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts unter einem Dach vereint.

Man trifft sich, begegnet sich beim Kommen und Gehen: das bereitet allen Beteiligten Freude.

Solche Mehrgenerationenkonzepte sind aus meiner Sicht der richtige Weg für die Zukunft unserer Gesellschaft.

 

Sehr verehrter Bischof Uhl,

es freut mich sehr, dass Sie heute als Vertreter der katholischen Kirche gekommen sind, um zusammen mit Dekan Engelhardt über das Thema: „ Wollen wir uns das Alter leisten? – Würde versus Kostenfaktor“ zu diskutieren.

Ich bin sehr gespannt auf die Aspekte, die Sie bei dieser provokanten Fragestellung nennen werden.

Als Vorsitzender des Freundeskreises kann ich schon eines vorwegnehmen: Wenn wir es uns leisten wollen, müssen wir als Freundeskreis mit dafür sorgen, dass wir es uns leisten können.

Deshalb freue mich schon jetzt über viele Eintritte heute Abend und in Zukunft.

Ich darf nun das Wort an den Vorstand des Evangelischen Stifts Hartmut von Schöning übergeben.

 



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