Rede zur Diskussionsveranstaltung mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan MdB - www.daniel-sander.de
26. Juli 2017


 

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Rede zur Diskussionsveranstaltung mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan MdB

Rede Schavan 02Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ganz herzlich begrüße ich Sie zur Veranstaltung „Wissenschaftspolitik in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise“.

Ich sehe, dass viele Interessierte meine Einladung angenommen haben. Das lässt auf eine lebhafte Diskussion hoffen.

Ganz besonders begrüße ich die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Professor Doktor Annette Schavan.

Frau Bundesministerin, es ist mir ein große Ehre, dass Sie heute in die Wissenschaftsstadt Freiburg, gekommen sind, um zu uns zu sprechen und mit uns zu diskutieren.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind bei den Menschen angekommen.

Rede Schavan 03Auch in Freiburg schlägt die Wirtschaftskrise bereits auf den Arbeitsmarkt durch. Wir alle können nur hoffen, dass es hier und in der Region nicht noch schlimmer kommt.

Mit dem Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland hat die Bundesregierung bereits eine umfassende Antwort auf die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise gegeben.

Damit ist es aber in meinen Augen noch nicht getan.

Das Thema dieser Veranstaltung haben wir bewusst gewählt. Wir wollen erörtern, in welcher Hinsicht die Wissenschaftspolitik von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen ist.

Es soll sich aber auch zeigen, welchen Beitrag sie zur Überwindung der Krise leisten kann.

Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat zu Recht darauf hingewiesen, dass viele Bürgerinnen und Bürger im Moment nach kurzfristigen Stabilisierungsmaßnahmen im Jahr 2009 rufen.

Solche Maßnahmen sind richtig und wichtig. Gleichzeitig aber sollen diese Konjunkturmaßnahmen für einen Modernisierungsschub für die Zukunft genutzt werden.

Rede Schavan 04Dabei spielt die Wissenschaftspolitik eine wesentliche Rolle.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist mittlerweile ein Allgemeinplatz, dass in Deutschland, ja in ganz Europa – vergessen Sie nicht, am 7. Juni sind nicht nur Kommunalwahlen, sondern auch Europawahlen – dass in ganz Europa unsere Zukunft nur in der Entwicklung hin zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft liegen kann.

Nur so können wir in Zeiten zunehmender Globalisierung mit anderen Wirtschaftsräumen konkurrieren.

Deshalb sind Forschung und Entwicklung so wichtig.

Ob sie auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise vorangetrieben werden wird zeigen, ob ihre Bedeutung tatsächlich erkannt wurde.

Wir haben jetzt die Chance, durch intensive Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen die Grundlagen für ein nachhaltiges Wachstum und für neue Arbeitsplätze zu legen.

Darin liegt die Zukunft unseres Landes.

Meine Damen und Herren,

Frau Bundesministerin Professor Dr. Annette Schavan brauche ich Ihnen in Freiburg nicht vorzustellen. Sie war langjährige Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg.
Sie ist jetzt Bundestagsabgeordnete des Alb-Donau-Kreises und seit 2005 Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Außerdem ist sie stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands.

Frau Bundesministerin, Sie haben das Wort.



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