Begrüßungsrede Daniel Sander am 20. November 2008 - www.daniel-sander.de
22. September 2017


 

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Begrüßungsrede anlässlich der Veranstaltung "Aktuelle außenpolitische Fragen".

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Rede Dr. Schockenhoff Bild 5„Aktuelle außenpolitische Fragen“ - dieses Thema wollen wir heute Abend diskutieren und ich freue mich, dass Sie alle dazu ins Greiffenegg-Schlößle auf den Freiburger Hausberg gekommen sind.

Ich begrüße ganz besonders unseren Gast und Hauptredner des heutigen Abends, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneten vom Bodensee Herrn Dr. Andreas Schockenhoff.

Meine sehr verehrten Damen und Herrn,

der 4. November vor knapp zwei Wochen war ein besonderes Datum. Der Wahlkampf um die Präsidentschaft in den USA hatte die ganze Welt fasziniert. Auch in Deutschland verfolgten viele die ganze Nacht lang den Ausgang dieser historischen Wahl. Das zeigt deutlich: die USA sind uns sehr nahe.

Mit Barack Obama hat nicht nur der erste Schwarze das höchste Amt in den USA erreicht, sondern auch die außenpolitisch moderatere Linie der Demokraten eine deutliche Mehrheit der US-amerikanischen Wähler bekommen.

Rede Dr. Schockenhoff Bild 4Die ganze Welt, die Europäer und die Deutschen erhoffen sich vom strahlenden Sieg Barack Obamas eine offenere, vielleicht diplomatischere Haltung Washingtons. Auf jeden Fall gilt eine Verbesserung der Zusammenarbeit in den internationalen Gremien als wünschenswert.

Vor diesem Hintergrund haben auch wir Diskussionsbedarf, was die Weiterentwicklung der transatlantischen Beziehungen betrifft. Deutschland übernimmt mittlerweile enorme Verantwortung in der Welt – auch militärisch. Die deutsche Gesellschaft und vor allem auch die Entscheidungsträger in der Politik müssen sich darüber unterhalten, wie wir die Zukunft der Außenpolitik in einer globalisierten, aber nicht wirklich friedfertigeren Welt gestalten wollen.

Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Sicherheit waren seit jeher die Leitlinien amerikanischer Außenpolitik seit dem legendären Präsidenten Woodrow Wilson. Von dieser Haltung haben gerade wir Deutschen in der Vergangenheit zuerst nach dem Zweiten Weltkrieg, dann bei der Wiedervereinigung profitiert.

Rede Dr. Schockenhoff Bild 2Meine sehr verehrten Damen und Herren,

man muss nicht bei allem Hurra schreien, was die USA in der Welt tun oder manchmal absichtlich nicht tun. Aber ein plumper Anti-Amerikanismus wie er in manchen Teilen der deutschen Gesellschaft gerne auch in Freiburg zelebriert wird, ist genauso fehl am Platz.

Hier im Greiffenegg-Schlössle haben wir im Jahr 2003 einen Empfang zur deutsch-amerikanischen Freundschaft mit einem Harvard-Professor, der explizit gegen den Irak-Krieg war, gegeben.

Die CDU war und ist die Partei der transatlantischen Freundschaft zwischen den USA und Deutschland. Das ist auch meine Linie als Ihr CDU-Bundestagskandidat.

Aber auch die nach wie vor problematische Partnerschaft mit Russland ist ein großes
Thema. Es war unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, die anders als ihr Amtsvorgänger, der jetzt sein Geld bei Gazprom verdient, Rußland nicht nur besucht hat, sondern auch vor Ort deutliche Kritik an der Menschenrechtssituation geäußert hat. Trotz offizieller Proteste hat unsere Bundeskanzlerin Oppositionelle zum Gespräch getroffen.

Das war mutig und richtig und gehört zu den großen Verdiensten unserer Kanzlerin in dieser Legislaturperiode.

Rede Dr. Schockenhoff Bild 3Ich freue mich besonders, dass Dr. Andreas Schockenhoff dieses Thema kompetent vertritt. Er ist der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit.

Des Weiteren dürfen wir die Situation im Nahen und Mittleren Osten nicht vergessen.

In Freiburg streben wir nach wie vor eine Städtepartnerschaft mit der interessanten Weltstadt Tel Aviv in Israel an. Die Verpflichtung aus unserer jüngsten deutschen Geschichte ist nur ein wichtiges Motiv. Tel Aviv ist eine moderne, zukunftsorientierte boomende Universitätsstadt. Eine enge Freundschaft mit Tel Aviv wäre für Freiburg wirtschaftlich und wissenschaftlich ein großer Gewinn.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Ich möchte Ihnen unseren Hauptredner und Gast ganz kurz vorstellen:

Rede Dr. Schockenhoff Bild 1Dr. Andreas Schockenhoff ist seit 1990 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Ravensburg-Bodensee und ein erfahrener Außenpolitiker. Er ist zudem Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern.
Einigen von Ihnen wird auch sein Bruder bekannt sein, der als Theologieprofessor hier in Freiburg lehrt und schon öfter bei der Jungen Union Freiburg als Redner zu Gast war.

Im Anschluss an die Diskussion lade ich Sie herzlich auf ein Glas Wein ein.

Herr Dr. Schockenhoff, Sie haben das Wort.



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