Masterplan Energieeffiziente Stadt Freiburg - www.daniel-sander.de
25. September 2017


 

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Rede zum Masterplan „Energieeffiziente Stadt Freiburg“ im Freiburger Gemeinderat

Herr Oberbürgermeister,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

die CDU-Fraktion begrüßt ausdrücklich den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in der Stadt Freiburg.

Der Gebäudebereich ist ein Schlüsselsektor zur Erreichung unseres klimapolitischen Zieles 40 Prozent CO2 bis 2030 in Freiburg einzusparen.

Etwa ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen gehen auf den Einsatz von Energie in Wohnhäusern und Bürogebäuden zurück. Rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich.

Zwei Drittel dieser Energie gehen auf das Konto der Heizung, fast 90 Prozent werden für Raumwärme und Warmwasser benötigt.

Drei Viertel der Wohngebäude wurden bis 1978 errichtet – das heißt bevor die erste Wärmeschutzverordnung und die erste Heizungsanlagenverordnung in Kraft traten.

Etwa die Hälfte der Gebäude ist schon so alt, dass sie in den nächsten Jahren saniert werden muss.

Jede unterlassene oder unzureichende energetische Sanierung eines Gebäudes belastet über Jahrzehnte unnötig die Klimabilanz und verursacht hohe Kosten für die Bewohner: In jedem Falle eine Verschwendung von wertvollen Ressourcen!

Deshalb setzt sich die CDU-Fraktion dafür ein, dass die Förderung der energetischen Altbausanierung in der Stadt Freiburg weiter ausgebaut wird.

Es kann nicht sein, dass ab 13. August 2009 eingegangene Anträge abgelehnt werden mussten, weil der Fördertopf bereits leer war. 473 Häuser hätten im letzten Jahr zusätzlich saniert werden können, wenn ausreichend Fördermittel zu Verfügung gestanden hätten.

In einem Schreiben an den Oberbürgermeister haben wir die Erwartung geäußert, dass das Thema „Erhöhung des Förderrahmens für die energieeffiziente Sanierung der Altbauten“ auf die Tagesordnung des Gemeinderates gesetzt wird.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

mit Hilfe der Kraft-Wärme-Kopplung lassen sich Kohle, Öl und Gas weit effizienter und umweltfreundlicher nutzen. Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom ermöglicht die Verwertung von mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie.

Daher nehmen wir wohlwollend den Sachstand zur Kraft-Wärme-Kopplung zur Kenntnis.

Auch hier ist wiedermal ein Masterplan, nämlich der Masterplan „Energieeffiziente Stadt Freiburg“ das richtige Instrument, um eine dezentrale Versorgung durch KWK auszubauen.

Die CDU Fraktion begrüßt, dass nun auch die SPD den umweltpolitisch richtigen Weg eingeschlagen hat und nun endlich das klimaschutzpolitische Ziel der Stadt Freiburg, 40 Prozent CO2 bis 2030 einzusparen mit ihrem Antrag anerkennt.

Die CDU Fraktion stimmt der Drucksache zu.

 



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