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28. Juli 2017


 

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Rede zur Kommunalen Entwicklungszusammenarbeit

Rede von Stadtrat Daniel Sander anlässlich der Debatte in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, den 25. September 2012 zum Thema „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit“:

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

 

vorausgeschickt möchte ich sagen, dass wir den Antrag SPD ablehnen werden. Das Agenda-Büro geht hier den richtigen Weg, in dem es eine aktive Unterstützungsmöglichkeit sowohl in organisatorischen als auch finanziellen Angelegenheiten, gibt. Die Notwendigkeit, diesen Bereich neu zu ordnen oder dem ganzen einen neuen Namen zu geben, sehen wir nicht.

 

Meine Damen und Herren Kollegen,

 

wir wissen es längst: Wenn wir die Globalisierung gerechter gestalten wollen, dann müssen wir als Weltgemeinschaft handeln. Das bedeutet nicht nur, dass Regierungen kooperieren müssen, sondern auch und gerade Regionen, Kommunen und Zivilgesellschaften. Ich bin überzeugt: wir brauchen Partnerschaft auf allen Ebenen.

 

Sicherlich ist es in diesem Gremium unstreitig, dass Zusammenarbeit auf untersten Ebene am konkretesten und greifbarsten ist, weil sie direkt ansetzen kann. Auch die in der Vorlage ausgewiesenen Beispiele zeigen das. In Freiburg wird die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit gelebt.

 

Das freut uns und da können wir uns auch einmal loben. Die einzelnen Akteure für ihr Engagement, das Agenda-Büro für die Hilfestellungen, den Gemeinderat, dass er mit seinem Antrag dieses Thema in die Öffentliche Wahrnehmung geholt hat und die Verwaltung für die Vorlage.

 

Wir sind davon überzeugt, dass Entwicklungszusammenarbeit am effektivsten ist, wenn sie auf Freundschaft. basiert. Deshalb ist es gut, wenn Partner in der Entwicklungszusammenarbeit Freunde werden. Dabei ist es wichtig, dass sich Partnern die Zeit geben, sich gegenseitig kennenzulernen, einander zuzuhören, die Vorstellungen des anderen zu verstehen und aufeinander zuzugehen bei der Suche nach Lösungen.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die eingeschlafene Partnerschaft zu der liberianische Stadt Monrovia hinweisen. Laut Mediawatch liegt insbesondere die Energieinfrastruktur Monrovias am Boden. Hauptenergieträger ist Holz. Was dies für den westafrikanischen Regenwald bedeutet, kann sich jeder selbst denken.

 

Die liberianische Regierung versucht die Armut mit einer Nationale Energiepolitik zu mindern. Ich denke, es würde Freiburg gut zu Gesicht stehen, wenn wir unserem ehemaligem Freund Monrovia, die Hand reichen würden und als Partner versuchen, ihn bei seinen Energieproblemen zu helfen.

 

Vielleicht werden wir ja sogar wieder Freunde.

 

 



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