Keine Bevormundung der Bürger: Kein Fleischverbot in Freiburg - www.daniel-sander.de
22. November 2017


 

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Keine Bevormundung: „Ein mündiger Bürger entscheidet selbst, was auf den Tisch kommt“

Zur jüngsten Mitteilung der Fraktion Junges Freiburg/Die Grünen im städtischen Amtsblatt erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Daniel Sander:

 

„Wieder einmal versuchen sich die Grünen als Oberlehrer in Freiburg. Diesmal wollen sie, dass die Stadtverwaltung im Umweltausschuss einen Vorschlag für einen „Veggie-Day“ unterbreitet, einen Tag also, an dem die Freiburgerinnen und Freiburger kein Fleisch essen sollen.

 

Das christlich-demokratische Menschenbild geht vom mündigen Bürger aus. Jeder soll selbst entscheiden können, was bei ihm auf den Teller kommt. Deshalb lehnen wir eine Bevormundung der Bürger in Sachen Ernährung gar per Ratsbeschluss strikt ab.

 

Im Übrigen ist der bewusste Verzicht auf Fleisch nichts Neues: Viele Christen verzichten seit jeher an bestimmten Tagen auf Fleisch. Man denke nur an den Heiligen Benedikt von Nursia, der den Fleischverzicht vor über 1500 Jahren in seine Mönchsregel aufnahm. Auch heute gilt für viele Christen der Freitag als Bußtag, an dem auf Fleisch verzichtet wird. Dies ist auch aus gesundheitlichen Gründen richtig. Ein mündiger Bürger kann selbst entscheiden, ob er auf Fleisch verzichtet.

 

In Freiburg bieten bereits die meisten Kantinen und Mensen Freitags fleischfreie Gerichte an. Insofern greift der populistische und belehrende Vorschlag der Grünen nicht nur in die Privatsphäre ein, sondern auch ins Leere. Wirksamer Klimaschutz sieht anders aus.“

 



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